Die Anreise nach Venedig
Venedig ist von Süddeutschland aus gut ohne Flugzeug zu erreichen: mit dem Zug über den Brenner oder mit dem Nachtzug. Aus Nord- und Westdeutschland ist der Flug meist schneller. Eine Zeitverschiebung gibt es nicht.

Mit dem Zug
Tagsüber: Zwischen München und Venedig fahren zwei direkte Züge am Tag, über Innsbruck, den Brenner, Bozen und Verona. Die Fahrt dauert knapp sieben Stunden.
Nachts: Der Nightjet der ÖBB fährt ab München über Nacht nach Venedig und kommt am Morgen in Mestre und Santa Lucia an. Es gibt Sitz-, Liege- und Schlafwagen.
Der Bahnhof Santa Lucia liegt direkt am Canal Grande. Von dort fahren die Vaporetti in alle Richtungen.
Mit dem Flugzeug
Direktflüge nach Venedig-Marco Polo gibt es unter anderem ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin, von anderen Flughäfen teils nur saisonal. Prüfen Sie den Winterflugplan. Vom Flughafen kommen Sie mit Bus oder Boot in die Stadt.
Mit dem Auto
In die Altstadt kommt kein Auto. Parken können Sie am Piazzale Roma im städtischen Parkhaus, rund um die Uhr geöffnet und online reservierbar, oder günstiger am Tronchetto. In der Silvesternacht wurden private Autos zuletzt auf der Brücke zum Tronchetto umgeleitet. Planen Sie die Ankunft deshalb nicht für den Abend des 31. Dezember.
Die Rückreise über den Brenner
Zuletzt nannte der ADAC den 2. und den 6. Januar als Stautage auf der Rückreise über Brenner und Inntal. Die Prognose für dieses Jahr erscheint im Dezember. Für den 1. Januar nannte er keine Prognose.
Gepäck am Bahnhof
Am Bahnhof Santa Lucia gibt es eine Gepäckaufbewahrung an Gleis 1. Die Öffnungszeiten an Silvester und Neujahr sind nicht bekannt. Wer am 1. Januar erst abends abreist, fragt besser im Hotel, ob es das Gepäck aufbewahrt.
Was nicht ins Gepäck gehört
Feuerwerk jeder Art, auch Wunderkerzen, ist im Flugzeug verboten. In Venedig ist knallendes Feuerwerk ohnehin untersagt. Mehr unter Feuerwerk.
Ausweis
Für Italien reicht der Personalausweis oder Reisepass.