Sichtzonen, Einlass und Regeln

Das Feuerwerk über dem Bacino

Venedigs Silvesterfeuerwerk steigt über dem Wasser auf, im Bacino di San Marco Richtung Arsenale. Zuletzt dauerte es rund zwanzig Minuten und wurde von der Stadt veranstaltet. Über 40.000 Menschen sahen es von den Ufern aus, dazu viele von Terrassen und Booten. Das Programm für dieses Jahr veröffentlicht die Stadt erfahrungsgemäß erst Mitte Dezember, hier steht, wie es zuletzt war.

Feuerwerk über der Lagune von Venedig, im Hintergrund die Silhouette des Campanile
Feuerwerk über dem Bacino. Ob diese Aufnahme an Silvester entstand, ist nicht belegt: Das berühmteste Feuerwerk der Stadt steigt im Juli zum Redentore-Fest an derselben Stelle.

Wo Sie es sehen

Die Stadt nennt als Sichtzonen die Ufer rund um die Vaporetto-Station Arsenale:

Vom Markusplatz und von der Piazzetta aus ist das Feuerwerk nicht zu sehen. Mehr unter Markusplatz. Andere Orte wie die Zattere, die Giudecca oder San Giorgio nennt die Stadt nicht. Von der Westspitze der Giudecca aus liegt das Feuerwerk weit entfernt und seitlich.

Einlass und Kontrollen

Zuletzt kam man in die Uferzonen nur über kontrollierte Einlassstellen mit begrenzter Kapazität. Der Eintritt war frei, Tickets oder Reservierungen gab es nicht. Wenn ein Abschnitt voll war, wurde er geschlossen. Kommen Sie deshalb früh, und rechnen Sie damit, bis nach dem Feuerwerk in Ihrem Abschnitt zu bleiben.

Was verboten ist

Zuletzt galt vom 31. Dezember 19 Uhr bis 1. Januar 6 Uhr eine Verordnung des Bürgermeisters:

Private Autos wurden am Ponte della Libertà zum Tronchetto umgeleitet.

Keine Böller

Knallendes Feuerwerk ist in bewohnten Gebieten Venedigs das ganze Jahr verboten, es drohen Bußgelder. Dazu gilt von Oktober bis April eine regionale Regel zur Luftreinhaltung, die Feuerwerk weiter einschränkt. Im Flugzeug ist Feuerwerk jeder Art verboten, auch Wunderkerzen.

Vom Wasser aus

Wer das Feuerwerk vom Boot aus sehen will, bucht eine Silvesterfahrt mit Dinner. Mehr unter Auf dem Wasser.